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Nebennierenschwäche - Eine unerkannte Erkrankung mit schlimmen Folgen

Ermüdung und Abgeschlagenheit gehören zu den häufigsten Beschwerden unter erwachsenen Patienten. Wenn Sie einige der folgenden Symptome bemerken wie Müdigkeit, Allergien, vermehrt Infekte, Arthritis, Depression, Angst, Panik und Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Ausgebranntsein, ungewollte Gewichtsveränderungen, leiden Sie möglicherweise an einer Nebennierenschwäche.

Obwohl das Burn-Out-Syndrom wegen seiner zunehmenden Häufigkeit fast schon als "Mode-Erkrankung" bezeichnet werden kann, wird die Nebennierenschwäche diagnostisch und therapeutisch kaum berücksichtigt. Als Hauptproduzent der Stresshormone im Körper steht die Nebenniere dennoch im Mittelpunkt des Verlaufes bei Burn Out Erkrankungen.

Was sind Nebennieren ?

Die Nebennieren sitzen wie eine Kappe jeweils auf den Nieren und bilden lebenswichtige Hormone. In der äußeren Schicht, die auch als Nebennierenrinde bezeichnet wird, werden Cortisol, Aldosteron, und DHEA produziert, während im Nebennierenmark Adrenalin und Noradrenalin produziert werden.

Nebennieren

Was ist eine Nebennierenschwäche?

Die Nebennierenschwäche hat ein breites Spektrum an unspezifischen, häufig schwächenden Symptomen. Diese Krankheit beginnt oft langsam und heimtückisch. Die Häufigkeit dieser in vier Stadien ablaufenden Erkrankung ist so hoch, dass davon ausgegangen werden muss, dass in unseren westlichen Industrienationen bereits jeder zweite erwachsene Mensch von einer Nebennierenschwäche betroffen ist.

Unser Körper ist eigentlich sehr gut fähig und seit Jahrtausenden darauf trainiert, mit Stress umzugehen. Diese Funktion ist lebensnotwendig, ja überlebensnotwendig. In den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden, konnten nur jene Menschen überleben, die schnell und intensiv im Rahmen einer Stressreaktion alle Körperkräfte optimal einsetzen konnten. Diese genetisch programmierte Fähigkeit wird uns heute zum Verhängnis, wenn der Stress  in kleinen Einheiten und kontinuierlich einwirkt, ohne Möglichkeiten zu entspannen und abzuschalten. Reizüberflutung, mentale Spannung ohne körperliches "Überdruckventil" macht uns krank.

Die Achse der Stresshormone hat Priorität gegenüber den übrigen Hormonachsen, wie den Sexualhormonen und Schilddrüsenhormonen, weil die Stresshormone unser Überleben unmittelbar sichern: es geht um alles oder nichts; in den vergangenen Jahrtausenden ging es im Überlebenskampf um Leben oder Tod. Deshalb werden bei einer Nebennierenschwäche die Produktionswege für die Synthese der Steroidhormone umgestellt zugunsten der Produktion von Cortisol. Die übrigen Hormone wie Progesteron, Estradiol und Schilddrüsenfunktion werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Viele Schilddrüsenpatienten, die zugleich an einer Nebennierenschwäche leiden, werden nicht behandelt, obwohl die Regulation der Stresshormonachse oberste Priorität hätte.

Wenn unzureichende Erholungspausen den Menschen über längere Zeit überfordern, ermüden unsere Nebennieren. Wenn die Nebennieren unfähig werden, den Anforderungen gerecht zu werden, tritt eine Symptomatik ein, die auf gestörten Körperfunktionen basiert. Die Nebennierenschwäche ist eine Funktionsstörung und kann als solche wieder rückgängig gemacht werden, im Gegensatz zum M. Addison, bei dem die Nebenniere strukturell Schaden genommen hat.

Trotz effektiver Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sind die meisten schulmedizinisch ausgebildeten Ärzte schlicht und einfach nicht informiert und nicht darauf vorbereitet, die Nebennierenschwäche als ernste Bedrohung der Gesundheit zu erkennen. Stattdessen wird die Funktionsstörung der Nebennieren als ein Befinden angesehen, bei dem man dem Patienten nichts anderes raten sollte, als zu „entspannen“. Wie kam es dazu? Die Gründe waren simpel. Labortests konnten bis vor kurzem keine Abnormitäten aufdecken. Heute ist es möglich, die Nebennierenschwäche exakt zu diagnostizieren und effektiv zu behandeln. Neben einem Cortisolmangel, der in Abhängigkeit vom Tagesverlauf bewertet wird, können auch DHEA, Vitamin-D-Divergenz, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin wichtige Aufschlüsse über den gesundheitlichen Zustand der Nebennieren und die Verarbeitung von Stress im Gehirn geben.

Zeichen und Symptome der Nebennierenschwäche

  • Neigung zu Gewichtszunahme mit Schwierigkeiten, wieder abzunehmen, speziell um die Taille herum, aber auch schlanker und feingliedriger Körperbau möglich
  • Infektanfälligkeit und die Tendenz, dass Infekte länger als normal anhalten
  • Neigung zum Zittern, wenn man unter Druck gerät
  • Besserung des Allgemeinbefindens bei Ruhe und im Liegen
  • verminderte Merkfähigkeit
  • Energieloch am Morgen und am Nachmittag gegen 15 - 17.00 Uhr
  • plötzliche, kurze Besserung der Beschwerden nach einer Mahlzeit
  • häufige Müdigkeit zwischen 21. und 22.00 Uhr, man hält jedoch weiter durch
  • man benötigt Kaffee oder andere anregende Mittel, um am Morgen „in die Gänge“ zu kommen
  • Sucht nach salzigen, fettreichen und eiweißreichen Lebensmitteln, wie z.B. Fleisch und Käse
  • Schmerzen im oberen Rücken- oder Nackenbereich ohne erkennbare Ursachen
  • besseres Befinden, wenn der Stress nachlässt, wie in einem Urlaub

Weitere Anzeichen und Symptome sind:  

  • leichte Depression
  • vermehrte Anstrengungen, den Anforderungen des Tages gerecht zu werden
  • verminderte Fähigkeit, mit Stress umzugehen
  • trockene und dünne Haut
  • Hypoglykämie (Unterzuckerung)
  • niedrige Körpertemperatur
  • Nervosität
  • Herzklopfen
  • unerklärbarer Haarausfall
  • abwechselnd Durchfall und Verstopfung
  • Verdauungsstörungen

Wenn Sie viele dieser Anzeichen und Symptome aufweisen, ist es Zeit, an eine Nebennierenschwäche als mögliche Ursache zu denken, sofern andere organische Ursachen ausgeschlossen wurden. Keines der Symptome und Anzeichen für sich allein führt zur Diagnose der Nebennierenschwäche. Wenn man sie zusammen betrachtet, ergeben diese Symptome ein bestimmtes Syndrom - das eines Menschen unter Stress. Diese Symptome sind das Endergebnis von akutem, schwerem oder chronischem Stress und der Unfähigkeit des Körpers, sich von solchem Stress zu erholen. Falls Sie sich bei mehreren Symptomen selbst wiedergefunden haben, können Sie hier mehr Informationen über den Cortisol-Test erfahren.

Diagnostik der Nebennierenschwäche

Um eine Nebennierenschwäche abzuklären, sind die Spiegel der beiden wichtigsten, freien Hormone Cortisol und das DHEA am besten geeignet. Speicheltests werden bevorzugt, da diese die Menge der freien und zirkulierenden Hormone messen, anstatt der gebundenen, die üblicherweise in Bluttests gemessen werden.

Cortisol hat seinen Höchststand am Morgen und seinen niedrigsten am Abend, vor der Schlafenszeit. Am genauesten ist es zwar, wenn man vier Proben von Cortisol nimmt ca. 8 Uhr morgens, mittags, 17 Uhr und vor dem Schlafengehen), mit drei Entnahmen kann der Tagesrhythmus bereits ausreichend abgebildet werden. Mit mehreren Proben, die über den Tag verteilt abgenommen werden, können wir den Tagesverlauf des freien Cortisols im Verhältnis zum DHEA-Spiegel aufzeichnen. Dies gibt uns ein viel genaueres Bild der Nebennierenfunktion. Bereits durch eine Cortisol-Bestimmung am Morgen, Mittag und Abend, welche weniger kostenintensiv ist, kann eine Nebennierenschwäche sicher diagnostiziert werden.

Wenn Sie Hormone wie DHEA oral einnehmen oder Hormoncremes benutzen, kann man den Anstieg im Speicheltest sofort messen. In Blutanalysen ist der Anstieg der Hormone ebenso erkennbar, allerdings wird er erst nach ungefähr drei Monaten sichtbar.

Stress kann die Spiegel der Nebennieren-Hormone ebenso beeinflussen. Wenn Sie Ihren Cortisol-Spiegel an einem ruhigen und entspannenden Tag messen, werden Sie ein deutlich anderes Ergebnis erhalten, als wenn Sie das Cortisol unter enormer Stressbelastung messen.

Wegen der häufigen Überlagerung ist meist eine Bestimmung der drei wichtigsten Körper-Hormonachsen ratsam

  • Nebennieren
  • Schilddrüse
  • Sexualhormone Östradiol, Progesteron und Testosteron bei Männern und Frauen!

Um eine subklinische Infektion als Ursache für die Nebennierenschwäche auszuschließen, sind spezielle Tests erforderlich, wie die Bestimmung der Immunglobulin-Reaktion, Vitamin-D-Divergenz, CD 57, Zellfrequenzmusteranalysen Toxinbelastungen und bioelektrische Funktionsdiagnostik. Zuvor genannte diagnostische Tests gehören in unserer Praxis mittlerweile zum Standard in der Eingangsdiagnostik bei Nebenneierenschwäche. Weil dadurch Heilungshindernisse gezielt ausgeräumt werden können, ist die nachfolgende Behandlung wesentlich effektiver und nachhaltiger als herkömmliche Aufbautherapien und Nebennieren-Aufbaupräparate. Die Nebennieren-Kuren in unserer Praxis sind auch bei jahrelangen Erkrankungsverläufen so wirksam, weil die Therapiemaßnahmen entsprechend der diagnostischen Ergebnisse gezielt mit den Schwankpunkten im Organismus aufräumen. Herkömmliche Laboruntersuchungen, auch Tests auf Bakterien- oder Parasitenkulturen fallen oft negativ aus.

Besonders häufig sind Infektionen mit Borreliose, Eppstein-Barr-Virus, Herpes simplex und Zoster Virus an der Entstehung einer Nebennierenschwäche beteiligt. Eine alleinige Behandlung der Nebenniere ohne Beachtung der infektiösen Ursache bringt nach meiner Erfahrung nur unbefriedigende Resultate.

Häufige Ursachen aus dem Bereich des Stoffwechsels sind Funktionsstörungen des Darmes und Unverträglichkeitsreaktionen wie zum Beispiel Fruktose- und Laktoseintoleranz, aber auch Stoffwechselblockaden durch Schwermetalle oder auch chronisch aktive Inflammationen bei Allergien.

Nicht selten messen wir Regulationsstörungen der Hirnanhangdrüse mit fehlerhafter Ansteuerung der Nebennieren, was eine zusätzliche Verschlechterung der Nebennierenschwäche bewirkt. Therapeutisch haben sich hier verschiedene Aminosäuren-Komplexe bewährt, die modulierend in den cerebralen Stoffwechsel eingreifen.

Behandlung der Nebennierenschwäche

Da die Nebennierenschwäche keine Gewebezerstörung, sondern eine Ermüdungsfolge bei chronischer Überlastung ist, kann diese auch wieder rückgängig gemacht werden. Leider ist es in den meisten Fällen nicht ausreichend, einfach Ruhe wirken zu lassen und zu warten, bis sich die Erschöpfung der Nebennieren ohne weitere Behandlung von alleine regeneriert. Vor allem in den weiter fortgeschrittenen Stadien 3 und 4 der Nebennierenschwäche ist eine gut abgestimmte Behandlung mit entlastenden und regenerierenden therapeutischen Schritten erforderlich. Während der Behandlung benötigt es bei dem Wiederherstellungsprozess vor allem Geduld und Ausdauer.

Die herkömmliche medizinische Behandlung bei Stress, Burn Out und Depressionen ist bei vorhandener Nebennierenschwäche nicht ausreichend. Psychotherapie, Mentalprogramme, Entspannungsprogramme und Psychopharmaka sind sehr hilfreich, aber alleine meist nicht ausreichend. Die Frage ist: welche Behandlungen kommen bei einer Nebennierenschwäche in Frage und was kann ich selbst dazu beitragen und wo sind gezielte Therapiestrategien erforderlich? Die folgenden Kapitel werden sich dieser Fragen annehmen.

Vorausgeschickt sei, dass viele medizinische und auch naturheilkundliche Behandlungsansätze zu einer langfristigen Verschlechterung der Nebennierenschwäche führen. Auch pflanzliche Therapeutika wie zum Beispiel Süßholzwurzel, Maca, Ingwer, Ginseng haben stimulierende Wirkanteile, die langfristig eine zunehmende Erschöpfung der Nebennieren bewirken können. Trügerisch ist die Erfolgsbewertung von stimulierenden Therapien, weil sich der Patient durch die vermehrte Kortisolausschüttung zunächst besser und vitaler fühlt. Sowohl Patient als auch Therapeut gehen davon aus, dass die eingeschlagene Therapierichtung Erfolg zeigt, obwohl ein gegenteiliger Prozess in Gang gebracht wurde. Mit Hilfe von Funktionstests aus der Regulationsmedizin sind wir in der Lage, den Verlauf der Therapie auch kurzfristig objektiv zu erfassen und zu überwachen.

Große Verwirrung besteht auch hinsichtlich der Frage, ob das bei einer Nebennierenschwäche zu gering produzierte körpereigene Cortisol von außen durch baugleiches Cortisol ergänzt werden sollte oder nicht. Beachtet man die trainingsphysiologischen Gesetze, lässt sich die Antwort von alleine beantworten: es entscheidet bei jedem einzelnen Patienten individuell auf das Verhältnis zwischen der Restleistungsfähigkeit der Nebennierenrinde zur Belastung durch die Summe aller Stressfaktoren.

Einer der wichtigsten Elemente der Behandlung der Nebennierenschwäche besteht darin, jene Faktoren dauerhaft zu unterbinden, die eine Nebennierenschwäche verursacht haben. Der Heilungsprozess benötigt in der Regel drei Monate bis zwei Jahre und schreitet nicht konstant voran, sondern ist gekennzeichnet von zwischenzeitlichen Höhen und Tiefen. Wichtige Schritte in der Behandlung der Nebennierenschwäche sind:

1. Beseitigung der Stressfaktoren.

Bei der Entstehung einer Nebennierenschwäche wirken Krankheitsfaktoren meist von außen auf den Organismus ein, wie beispielsweise berufliche Überforderung. Es handelt sich dabei nicht unbedingt um die Ursache, sondern der emotionale Stress spielt eine wichtige Rolle eben als Auslöser für die Entstehung der Krankheit

Demgegenüber sind die nicht sichtbaren, inneren Stressfaktoren eher verantwortlich für langwierige Krankheitsverläufe und stehen als Therapiehindernisse der Heilung im Weg.

Patienten, die wegen einer Nebennierenschwäche behandelt werden müssen, haben meist schon von selbst die äußeren Stressfaktoren soweit wie möglich reduziert. Das Problem sind vielmehr die inneren Krankheitsprozesse, die sich mittlerweile zu einer ausgeprägten Eigendynamik weiterentwickelt haben. Die Erschöpfung des Körpers ist so groß, dass die Heilungsprozesse ohne therapeutische Hilfe nicht mehr in Gang kommen können.

Besonders häufig und doch meist unerkannt stehen chronische Belastungen mit subakuten Infektionen im Vordergrund.und verhindern die Heilung der Nebennierenschwäche. Es handelt sich hier um ein Therapiehindernis erster Ordnung. Ohne eine Ausschaltung dieser Krankheitsursache sind die herkömmlichen Therapien langfristig wirkungslos. Erst durch die gezielte Reduktion der krankmachenden Erreger kann der Organismus wieder Stressentlastung finden. Handelt es sich um Bakterien wie zum Beispiel bei Borreliose oder Rickettsiose, können antibiotische Wiederholungsimpulse wie eine Erlösung wirken. Weil jedoch sehr häufig verschiedene Viren und Pilze beteiligt sind, ist in den meisten Fällen eine inegrative Behandlung die Therapie der Wahl. Die Erregerlast kann durch die Vitamin-D-Ratio überprüft werden.

Es besteht ein großer Unterschied hinsichtlich des Behandlungserfolges, wenn man ganz allgemein aufbauende Faktoren vergleicht mit Effizienz, die durch eine Ausschaltung der krankheitsauslösenden Faktoren erzielen lässt. Die möglicht gründliche Reduktion aller bedeutsamen Stressfaktoren hat demnach höchste Priorität!.

Mehr über die Vitamin-D-Ratio ...

2. Erholungspausen

Sehr wichtig ist, genügend Ruhephasen einzurichten. Wenn Sie sich müde fühlen, sollten Sie die Symptome Ihres Körpers keinesfalls übergehen, sondern sich wenigstens für einige Minuten hinlegen, um zu Ruhen. Zum Erfolg einer Behandlung der Nebennierenschwäche trägt auch die rechtzeitige Nachtruhe bei, Sie sollten jeden Abend gegen 22.00 Uhr zu Bett zu gehen. Wenn Sie rechtzeitig zur Ruhe kommen, haben die Nebennieren Gelegenheit, sich zu regenerieren und bereiten sich besser auf die Anforderungen des nächsten Tages vor. Wenn möglich wäre es auch ein Ziel, morgens bis 8.00 oder 9.00 Uhr zu schlafen. Wenn Sie in einem gut abgedunkelten Raum schlafen, wird die nächtliche Produktion des Schlafhormones Melatonin nicht gestört. Fernsehen oder Arbeiten am Computer, kann durch den Bildschirm verhindern, dass der Melatonin-Spiegel abends ausreichend ansteigt und Schlaf ermöglicht. Falls Sie Probleme mit dem Einschlafen haben, versuchen Sie diese Geräte abends auszulassen.

3. Ernährung

Die richtigen Verhältnisse von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten sind eine wichtige Voraussetzung für die Entlastung der Nebennieren. Kaffee und Tee stimulieren die Nebennieren und beschleunigen damit langfristig die Erschöpfung und gefährden den Erfolg der Behandlung einer Nebennierenschwäche. Eine vitalstoffarme oder unpassende Ernährung ist einer der wichtigsten Therapiehindernisse bei der Behandlung der Nebennierenschwäche. Ohne eine Ernährung, die biochemisch dem Stoffwechsel angeschlagener Nebennieren angepasst ist, ist eine vollständige Genesung nicht möglich. Hier finden Sie weitere Informationen zur Ernährung bei Nebennierenschwäche.

4. Fitness-Training

Die effektivste und natürlichste Methode, Stress abzubauen ist die körperliche Bewegung. Zugleich wird durch die Stärkung der körperlichen Vitalität auch die Belastbarkeit gegenüber Stress verbessert. Sport wirkt antidepressiv, erhöht nicht allein die Konzentration, sondern laut Studien über regelmäßiges Lauftraining sogar den IQ. Neben der Produktion körpereigener Endorphine (Glückshormone) erhöht sich die Immunabwehr und Blutzirkulation, es normalisieren sich die Cortisol-, Insulin-, Blutzucker-, Wachstumshormon- und SD-Hormon-Spiegel.

Wichtig speziell bei der Behandlung der Nebennierenschwäche sind kleine Trainingseinheiten, die nicht zu anstrengend sind. Je kleiner die Belastungen, desto wichtiger ist im Gegenzug die Regelmäßigkeit. Täglich 20-30 Minuten können bei fortgeschrittener Nebennierenschwäche aufgeteilt werden in 3x 1 bis 10 Minuten. Wenn Sie nach dem Training erschöpft sind, war dieses zu intensiv und es kann gefährliche Rückschläge in der gesamten Behandlung bewirken! Es ist von enormer Wichtigkeit, nicht überzutrainieren. Nur dann ist das Training aufbauend und förderlich, wenn Sie sich in den Stunden danach und am nächsten Tag wohl fühlen und nicht stärker erschöpft sind als normal!

Leichte Übungen, wie schnelles Gehen oder Treppensteigen sind einfach und können fast überall durchgeführt werden, auch bei schlechtem Wetter. Auch Trampolinspringen ist sehr empfehlenswert.

5. Aufbaumittel für Nebennierenschwäche

Bei der Behandlung der Nebennierenschwäche besteht ein großer Unterschied zwischen zwischen der Stimulation (Reizung) einerseits und der Entlastung der Nebennieren andererseits. Während aufbauende Maßnahmen langsam aber stetig eine fortschreitende Regeneration ermöglichen, wirken Stimulantien je nach Intensität in Form von sanften, wiederkehrenden Reizen vitalisiernd, während zu starke Stressoren die erschöpften Nebennieren aufpeitschen und erschöpfen.

Patienten mit Nebennierenschwäche fühlen sich während der Behandlung mit stimulierenden Präparaten zunächst energetisiert und deutlich besser. Je stärker die Nebennierenschwäche vorangeschritten ist, desto eher besteht die Gefahr eines Therapierückschlages durch solche Präparate, die stimulierende Wirkanteile aufweisen. Deshalb sollte die Behandlung mit Nebennierenextrakten, Ginseng, Ashwagandha, Withania somnifera, Süßholzwurzel, Ingwer, Maca leichten Krankeitsstadien vorbehalten bleiben, bei leichten Krankheitsbildern stellen sie deshalb eine sinnvolle Therapieoption dar. Auch Vitamin B5 und B12 bewirken, dass der Stoffwechsel der Nebennieren kräftig angehoben wird. Ohne eine Begleitung durch Spurenelemente und Antioxidantien besteht auch hier die Möglichkeit eines Therapierückschlages.

Eine Entlastung der Nebennieren durch eine sanfte, vorsichtig dosierte Hormonbehandlung mit DHEA (10 bis 30 mg), Pregnenolon (25 bis 50 mg), natürlichem Cortisol (5 bis 20 mg) beschleunigt den Erholungsprozess enorm. Vor allem in fortgeschrittenen Stadien ermöglicht eine initiale Hormontherapie die notwendige Entlastung, welche eine sichere Grudlage ist für eine kontinuierliche Regeneration.

Entsprechend sensitiver Labortets können in Cremeform darüber hinaus auch Progesteron, Estradiol und Estriol sanft angeglichen werden. Obwohl sie sehr effektiv wirken sollte die natürliche Hormontherapie nur bedarfsorientiert Verwendung finden, während eine Umstellung der Lebensgewohnheiten in Verbindung mit einer Verbesserung von Vitalstoffen den Mittelpunkt der Behandlungsstrategie einnimmt.

Vitalstoffe

Der Versuch einer Behandlung mit einzelnen Vtaminen und Nährstoffpräparaten birgt eine hohe Gefahr für Unverträglichkeitsreaktionen, vor allem ab Phase 3 der Nebennierenschwäche. Prinzipiell ist die Behandlung mit natürlich gewonnen Vitalstoffen sicherer, vor allem dann, wenn sekundäre Pflanzenstoffe ausreichend zur Wirkung kommen können.

  • In erster Linie sollte die Ernährung der Nebennierenschwäche angepasst werden.
  • In zweiter Linie sollten Vitalstoffe eingesetzt werden, die direkt aus der Natur kommen und aus Obst, Gemüse und Kräutern gewonnen werden.
  • Erst dann empfielt es sich, eingebettet in das gesamte Behandlungskonzept, erhöhten Bedarf gezielt durch Einzelsubstanzen auszugleichen.

Die Verwendung von Einzelsubstanzen, bei der Behandlung der Nebennierenschwäche muss individuell erfolgen. Der richtige Nährstoff für den einen Patienten, kann für den Anderen Gift sein. Jeder Vitalstoff hat seine therapeutische Berechtigung, aber zur richtigen Zeit und richtig dosiert. Auch wenn mancher Vitalstoff am Anfang zu helfen scheint, kann er anschließend versagen, weil sich der Körper daran gewöhnt hat. Mehr ist nicht unbedingt besser und kann die Lage sogar in vielen Fällen verschlimmern, denn der Stoffwechsel verändert sich während des Regenerierungsprozesses fortlaufend.

Besonders bei schwachen Nebennieren ist die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten, eingeschränkt. Deshalb ist es ratsam, Test-Dosen zu verabreichen, um zu sehen, ob der Organismus den Impuls verkraftet. Präparate sollten in einer schrittweisen Verabreichung erhöht und bei längerer Anwendung von einem Therapeuten kontrolliert werden. In der therapeutischen Belgleitung haben sich frequenzmedizinische Funktionsmessungen bewährt, weil die Änderungen des Vitalstoffbedarfs während der Behandlung fortwährend überwacht und anpasst werden können.

Ernährung bei Nebennierenschwäche

Menschen mit Nebennierenschwäche berichten oft von Symptomen wie Schwindel und Schwäche, sobald der Blutzuckerspiegel abfällt und die Energie für die Organfunktionen nicht mehr ausreicht. Um dem entgegen zu wirken haben Patienten mit Nebennierenschwäche sich angewöhnt, Lebensmittel zu nutzen, die möglichst schnell einen Anstieg des Blutzuckerspiegels bewirken. Eine schnelle Besserung der Symptome kann durch Lebensmittel erzielt werden, die Traubenzucker oder raffinierten Zucker enthalten, wie Kuchen oder Süßigkeiten oder auch zuckerhaltige Getränke. Eine weitere Gruppe von Lebensmitteln stimuliert die Ausschüttung von Cortisol, wie z.B. Kaffee oder Cola. Dadurch wird allerdings nur eine kurzfristiger Energieschub erreicht, denn die Erleichterung von den Symptomen der Unterzuckerung hält jedoch nur ungefähr für 1-2 Stunden an. Danach entsteht durch die Gegenregulation eine erneute Unterzuckerung, die wie bei einem Achterbahneffekt noch stärker ausgeprägt ist. Durch die Nebennierenschwäche fällt es diesen Menschen besonders schwer, eine Hypoglykämie aufzufangen. Am Ende des Tages ist der Körper allein durch eine falsche Auswahl von Nahrungsmitteln völlig ausgelaugt.

Kohlenhydrate

Glukose ist ein einfacher Zucker, der in Lebensmitteln vorkommt. Er ist ein essentieller Nährstoff, der die Zellen mit Energie versorgt, damit sie einwandfrei funktionieren können. Nach den Mahlzeiten wird die Nahrung im Darm verdaut und in Glukose und andere Nährstoffe aufgespalten. Nach der Aufspaltung langkettiger Kohlenhydrate wie zum Beispiel Stärke entsteht ebenfalls Glukose. Je länger die Aufspaltung dauert, desto langsamer flutet die Glukose an, um von den Zellen im Darm aufgenommen zu werden, was nicht nur im Fall einer Nebennierenschwäche für den Stoffwechsel sehr vorteilhaft ist. Von dort aus wird Glukose als Energielieferant durch den Blutkreislauf zu den Zellen im gesamten Körper transportiert.

Die Glukose kann jedoch nicht von allein in die Zellen gelangen. Erst durch das Hormon Insulin, welches auch „Hungerhormon" oder auch "Masthormon" genannt wird, werden die Zellen befähigt, Glukose durch die Zellwände aktiv aufzunehmen. Je intensiver der Zuckeranstieg, desto stärker ist auch die Insulinproduktion durch die Bauchspeicheldrüse. Insulin ist der maßgebliche Regulator des Glukosetransports in die Zellen und verantwortlich für die Zunahme des Fettgewebes. Nachteilig wirkt sich nicht nur aus, das durch den Verzehr von kurzfristig wirksamen Kohlenhydraten hohe Mengen Insulin ausgeschüttet werden, sondern dass das Insulin eine längere Verweildauer (Halbwertszeit) aufweist als die Blutglukose. Die Folge ist eine kräftige Gegenregulation in Form eine Hypoglykämie mit Symptomen wie Hunger- und Schwächegefühl, Benommenheit und Schwindel. Der Gegenspieler des Insulinhormones muss aktiviert werden: Das körpereigene Cortisol, welches in der Nebenniere produziert wird. Diese Reaktion hat höchste Priorität im Körper, weil es um die Sicherung der Leistungs- und damit Überlebensfähigkeit geht, auch wenn der chronisch überforderten Nebennierenrinde das Äußerste abverlangt wird.

Wenn die Nebennieren gestresst sind, fällt die Menge des produzierten Cortisols insgesamt immer häufiger unter den Normalstand ab und die Menge des Zuckers, der den Zellen zur Verfügung steht, ist vermindert. Dieser Mechanismus ist verantwortlich für Symptome wie Müdigkeitslöcher und Besserung des Befindens durch Aktivitätspausen. Am wahrscheinlichsten tritt ein Energiemangel zwischen den Mahlzeiten um 10-12 Uhr und um 15-16 Uhr auf.

Eine Ernährung, die einen konstanten Blutzuckerspiegel aufrecht erhält, ist eine entscheidende Voraussetzung für die Genesung der Nebennierenschwäche. Nahrungsmittel, die nicht nur kurzfristig Energie liefern und eine möglichst niedrige glykämische Last aufweisen, helfen mit, dass die Nebennieren möglichst selten aktiviert werden, um den Blutglukosespiegel anzuheben. Auch stärkehaltige Kohlehydrate, die sehr schnell in Glukose umgewandelt werden, wie zum Beispiel Brot, Reis, Kartoffeln und Nudeln, sollten eingeschränkt werden. Bratkartoffeln, Pommes frites und Chips weisen verarbeitungsbedingt leider eine besonders hohe glykämische Last auf und sollten besonders gemieden werden. Süße Getränke, wozu natürlich auch Obstsäfte zählen, sollten komplett gemieden werden.

Mineralstoffhaushalt

Die Steuerung des Salzhaushaltes im Körper hängt in besonderem Maße von dem Botenstoff Aldosteron ab. Aldosteron wird in der Nebennierenrinde produziert. Das in der vorderen Hypophyse gebildete ACTH regt die Nebennierenrinde an, welche unter zahlreichen Hormonen Aldosteron und Cortisol zu produziert. Wie beim Cortisol, folgt die Aldosteron-Ausschüttung deshalb einem Tagesrhythmus. Das Maximum des Aldosteron-Spiegels wird um 8.00 Uhr erreicht und hat sein Minimum zwischen 24.00 und 4.00 Uhr nachts. Aldosteron reguliert den Natrium- und Kaliumstoffwechsel. Mit einer Anhebung von Aldosteron im Körper ansteigt, steigt auch die Konzentration von Natrium und Wasser an, weil Natrium immer Wasser osmotisch nach sich zieht. Damit ist ein Anstieg des Blutdrucks verbunden, genau wie umgekehrt der Blutdruck in Folge eines sinkenden Aldosteronspiegel sinkt, weil die Menge an Natrium und Wasser im Körper reduziert werden.

In den frühen Phasen der Nebennierenschwäche, bestehen hohe Cortisol- und Aldosteronspiegel. Solange der Körper durch eine Entspannung der Blutgefäße gegenregulieren kann bleibt der Blutdruck normal. Sobald der Organismus unfähig wird das Gleichgewicht zu halten, entsteht Bluthochdruck.

In einem fortgeschrittenen Stadium der Nebennierenschwäche verringert sich die Menge des produzierten Aldosterons. Dadurch stellt sich ein Natrium- und Flüssigkeitsmangel mit niedrigem Blutdruck ein. Das daraus folgende Ungleichgewicht zwischen Kalium und Natrium bewirkt zusätzliche gesundheitliche Störungen.

Der Flüssigkeitsmangel muss sehr vorsichtig ausgeglichen werden, weil durch eine wasserbedingte Verdünnung der Natrium-Spiegel noch tiefer fallen kann. Wichtig ist, dass Patienten mit Nebennierenschwäche ihren Getränken reichlich Salz hinzufügen. Gut geeignet ist eine klare Brühe oder Hühnerbrühe täglich, speziell am Morgen.

In den seltenen Fällen, wo trotz Nebennierenschwäche ein erhöhter Blutdruck besteht, ist es erforderlich, diesen bei Flüssigkeitszufuhr sorgfältig zu kontrollieren.

Eiweiße und Fette

Patienten mit Nebennierenschwäche verspüren schnell ein Bedürfnis nach Zucker, wenn der Energiemangel kommt. Wie weiter oben bereits beschrieben besteht die Gefahr einer Berg- und Talfahrt des Blutzuckerspiegels mit enormem Stress für die Nebennierenrinde. Stabilität entsteht durch den regelmäßigen Verzehr von hochwertigen Eiweißen und Fetten, weil dadurch über mehrere Stunden konstant Energie bereitgestellt wird.

Samen und Nüsse stellen hervorragende Quellen für Fettsäuren dar, welche für die Produktion von Steroidhormonen notwendig sind. Ranziges Öl verschlimmert die Symptome der Nebennierenschwäche und sollte um jeden Preis vermieden werden. Cashews, Mandeln, Paranüsse, Pekannüsse, Walnüsse und Kastanien sind gut geeignet. Olivenöl eignet sich nur für leichte Erhitzung beim Kochen. Zum Braten sollte naturbelassenes Kokosöl und Butter verwendet werden. Auch hier gilt: je länger und höher die Hitze einwirkt, desto stärker werden Fette denaturiert. Deshalb möglichst kurz braten und frittieren möglichst vermeiden. Gehärtete Fette, auch Transfette genannt sollen unbedingt gemieden werden (Pommes frites und Fertigbackwaren).

Insgesamt sollte sich der Schwerpunkt der Nahrung auf Eiweißen, Fetten und frische Naturprodukte aus dem Garten konzentrieren. Gemüsesorten mit hohem Natriumanteil sind schwarze Oliven, rote Paprika, Spinat, Zucchini und Sellerie. Obst sollte wegen der schweren Verdaulichkeit des Fruchtzuckers nur in Maßen und möglichst als Beilage zu den Hauptspeisen gegessen werden. Bananen, Datteln, Feigen, Rosinen und Grapefruit enthalten viel Kalium und sollten eingeschränkt verzehrt werden.

Da viele Patienten mit Nebennierenschwäche aufgrund mangelnder Salzsäure Schwierigkeiten haben beim Aufspalten der Eiweiße im Magen, kommt es nicht selten zu Symptomen wie Blähungen und Völlegefühl im Bauch nach eiweißreicher Kost. In diesem Fall ist die Einnahme von Verdauungsenzymen und Phytotherapeutika wie zum Beispiel Sedovent angezeigt.

  • Vergessen Sie nie, zu Frühstücken und essen Sie regelmäßig am Mittag und Abend.
  • Trinken Sie morgens eine klare Brühe bzw. Hühnersuppe. Ein gesundes Frühstück für Patienten mit Nebennierenschwäche enthält ausreichend Eiweiße und Fette. Eine Möglichkeit ist Rührei mit Bacon und dazu Melone oder eine anderes Stück Obst (oder statt Ei auch Käse oder Wurst)
  • Statt großer Portionen legen Sie bitte rechtzeitig kleine Zwischenmahlzeiten ein, die ebenfalls Eiweiße und Fette enthalten.
  • Salzen Sie Ihre Nahrung ausreichend, sodass es Ihnen schmeckt, vorausgesetzt Sie haben einen normalen Blutdruck. Lebensmittel, die viel Kalium enthalten, wie Kartoffeln, Bananen und getrocknete Feigen können die Nebennierenfunktion verschlechtern und sollten vermieden werden.
  • Vor dem Zubettgehen, sind ein paar nahrhafte Happen (Eiweiße + Fette) empfehlenswert, damit auch nachts keine Minderversorgung mit Cortisol auftritt.
  • Nur wenn Sie Probleme haben einzuschlafen, versuchen Sie vor dem Schlafengehen eine kleine Menge Kohlenhydrate zu essen.

Sie finden Sie hier zusätzliche Informationen zum Thema Nebennierenschwäche:

Zusammenfassung

Kurz zusammengefasst, was kann ich tun für die Gesundheit meiner Nebennieren?

  • Schlafen Sie wenn möglich bis 9.00 Uhr
  • Lassen Sie niemals das Frühstück aus
  • Essen Sie früh am Tag
  • Trinken Sie am Morgen ein Glas Wasser mit 1/2 bis 1 Teelöffel Salz
  • Vermeiden Sie Kaffee oder koffeinhaltige Getränke
  • Tun Sie Dinge, die sie mögen
  • Vermeiden Sie Getreideprodukte wie z.B. Brot
  • Vermeiden Sie stärkehaltige Lebensmittel, wie z.B. Kartoffeln
  • Vermeiden Sie veränderte Fette, wie in Pommes Frites oder industriellen Backwaren
  • Lachen Sie mehrmals am Tag
  • Achten Sie auf ausreichend Vitamin C, Vitamin B5, Magnesium und Vitamin E
  • Bevorzugen Sie frische, enzymreiche Nahrungsmittel
  • Vermeiden Sie Übermüdung
  • Vermeiden Sie Nahrungsmittel mit hoher glykämischer Last
  • Gehen Sie möglichst um 22.00 Uhr zu Bett


Die Nebennierenschwäche ist eine verminderte Fähigkeit der Nebennierenrinde, ausreichende Mengen Cortisol auszuschütten. Die Hauptsymptome sind Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit oder Depression.

Die Nebennierenschwäche wird häufig durch chronischen Stress verursacht. Die möglichen Ursachen sind vielfältig und beinhalten emotionalen Stress, körperlichen Stress, geistigen Stress, infektiösen Stress oder umweltbedingten Stress. Nebennierenschwäche kann sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen und kann durch die richtigen Labortests diagnostiziert werden, wenn der Arzt ein geschultes Auge dafür hat.

Die Nebennieren können auf natürliche Weise vollständig geheilt werden, wenn man eine gesunde Lebensweise einhält und Heilungshindernisse gründlich ausräumt. Die richtige Erholung zusammen mit der richtigen Ernährung und dem Beseitigen von inneren und äusseren Stressfaktoren sind Schlüsselfaktoren auf dem Weg zur Heilung der Nebennierenschwäche.

Der Weg zur Wiederherstellung der Nebennieren-Funktion benötigt Geduld und Beständigkeit. Die Verwendung angemessener Mengen an Nahrungsergänzungsmitteln kann den Heilungsprozess beschleunigen, ebenso wie natürliche Hormonpräparate. Bei fehlender Besserung kann eine natürliche Terrainbehandlung erforderlich werden.

Suchen Sie sich professionelle Hilfe, so dass ein Schritt nach dem anderen zur richtigen Zeit und ohne Überforderung gemacht wird. Dies trifft besonders auf die fortgeschrittenen Fälle zu. Labortests können hilfreich sein, entscheidend ist ein gut ausgebildeter Therapeut, der sich Zeit nimmt und die Signale Ihres Körpers versteht.

Quelle: Dr. Michael Lam, Deutsches Hormonhilfenetz

 

 

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